Administrationskonten, Zwei-Faktor- und USB-Anmeldung
Für berechtigte Administratoren, Redakteure und Buchhaltungsnutzer werden insbesondere Benutzername, E-Mail-Adresse, Passwort-Hash, Rolle, Zusatzberechtigungen, Kontostatus, Anmeldezeitpunkte, fehlgeschlagene Versuche und Sperrzeiten verarbeitet. Passwörter werden nicht im Klartext gespeichert.
Wenn eine Authenticator-Anmeldung eingerichtet ist, wird das erforderliche TOTP-Geheimnis verschlüsselt gespeichert. Für die USB-Anmeldung können pro Konto bis zu fünf Schlüsseldateien eingerichtet werden. Serverseitig werden insbesondere eine zufällige Schlüssel-ID, Bezeichnung, kryptografischer Prüfwert, Erstellungs-, letzter Nutzungs- und Widerrufszeitpunkt gespeichert. Die geheime Schlüsseldatei verbleibt beim Nutzer. Veränderte, widerrufene oder gelöschte Schlüssel werden abgewiesen. Wenn mehrere Anmeldewege eingerichtet sind, kann nach dem Passwort-Login zwischen den verfügbaren Wegen gewählt werden; zusätzlich kann ein zugelassener USB-Schlüssel den direkten Login ermöglichen.
Bei sicherheitsrelevanten Verwaltungsaktionen werden Benutzer, Zeitpunkt, IP-Adresse, Aktion, betroffenes Objekt und begrenzte technische Details in Prüfprotokollen gespeichert. Die Verarbeitung dient der Benutzerverwaltung, Rechtevergabe, Systemsicherheit und Nachvollziehbarkeit. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, § 26 BDSG und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Anmeldeprotokolle werden grundsätzlich nach 90 Tagen und allgemeine Prüfprotokolle grundsätzlich nach zwölf Monaten gelöscht, sofern ein Sicherheitsvorfall, gesetzliche Pflichten oder Rechtsansprüche keine längere Speicherung erfordern. Kontodaten werden nach Ende der Berechtigung gelöscht oder anonymisiert, soweit sie nicht mehr benötigt werden.